Warum wir reduzieren und uns auf das Wesentliche fokussieren

“Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann,
wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern
wenn man nichts mehr wegnehmen kann.”

               Antoine de Saint-Exupéry

Hatte Antoine de Saint-Exupéry mit seiner Aussage nicht recht – oder auch speziell, wenn man den Blick dabei auf die Bedienung von Industriemaschinen legt?
Ja – wenn es nach uns geht.

In der heuten Zeit stehen uns Unmengen an Informationen auf zahlreichen Kanälen rund um die Uhr zur Verfügung. Je mehr Informationen uns zur Verfügung stehen, desto wichtiger wird der Blick fürs Wesentliche, um nicht in einer Flut an Daten unterzugehen.

Seit Jahren ist es daher eines unserer erklärten Ziele das Elementare und Wichtige ins Zentrum zu rücken. Wir reduzieren die Seiteninhalte auf ihre Essenz. Wir werfen unnötigen Informationsballast ab, um dem User einen freien Blick auf das wirklich Wichtige zu geben. Dadurch entsteht ein stressfreies und intuitives Bedienen und ein motivierter und zuversichtlicher User.

Die Reduktion spiegelt sich auch im grafischen Design wider.
Ein Pfeiler eines ästhetischen und ansprechenden Designs ist das Arbeiten mit leerem Raum; mit gezielter Platzierung der Elemente. Dies trägt zur Übersichtlichkeit bei und in weiterer Folge zu einem angenehmeren Arbeiten; mit weniger Fehlbedienungen. Die Kunst einer guten Bedienung liegt also darin zu erkennen, was der User zum jeweiligen Zeitpunkt tatsächlich an Informationen benötigt.

Dafür brauchen wir nicht Alles zur gleichen Zeit, sondern das Richtige zum jeweils passenden Zeitpunkt. Denn nur durch die Reduktion kann man das wirklich Wesentliche erkennen.

Artikel verfasst von Michael Brugger
Art Director | UX Design