Der Roboter funktioniert – trotzdem will ihn keiner.
Was zunächst provokant klingt, beschreibt eine der entscheidenden Herausforderungen moderner Automatisierung:
Die Technik ist nicht mehr der einzige Engpass. Der Mensch ist es.
Beim Internationalen Forum Mechatronik 2026 – Robotics & Resilience hat unser Mitarbeiter Achim Lang deshalb eine Perspektive auf Robotik geworfen, die häufig fehlt: die menschliche Dimension der Resilienz.

Seine zentrale These:
Die schwierigste Achse eines Roboters ist die zum Menschen.
Denn Resilienz entscheidet sich nicht nur daran, ob eine Anlage technisch funktioniert.
Sondern auch daran, ob sie
🤝 akzeptiert wird,
🔄 anpassungsfähig ist und
🧭 Souveränität ermöglicht.
Und genau diese drei Dimensionen sind gestaltbar.
Vom richtigen Verhältnis zwischen Mensch und Roboter über eine durchgängige Design- und Bedien-DNA bis hin zur Frage, wie sich Veränderungen im Verhalten eines Systems für Menschen verständlich machen lassen.
Dabei wird Holistic UX zum verbindenden Ansatz: Mensch, Roboter, Maschine, Leitsystem, Organisation und Einführung werden nicht isoliert betrachtet, sondern als gemeinsamer Raum.
Denn: Die letzte Meile der Automatisierung ist keine technische.
Danke an Bayern Innovativ für den Austausch beim Internationalen Forum Mechatronik und an alle, die mit uns darüber diskutiert haben, wie Mensch und Maschine künftig besser zusammenarbeiten können.